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"Jubiläumsveranstaltung"
Ingeborg Dorn

Ingeborg Dorn

Gottesdienst mit Ingeborg Dorn

 

Cornelia Trick brachte mir zur 1. Dienstbesprechung im Oktober 1993 einen großen Korb voller Ost und Gemüse vom Erntedanktisch aus Neuenhain mit. Eine Fülle, die mein singlehaushalt kaum bewältigen konnte. Diese Fülle spiegelte sich dann auch in den Begegnungen, den Aufgaben und Herausforderungen, denen ich mich zu stellen hatte. Zum 1. Mal in Leitungsverantwortung fühlte ich mich unterstützt und getragen durch die Gemeinden und die Kollegen im Frankfurter Umfeld. Vor allem Besuche, Haus-, Bibel- und Seniorenkreise, aber auch Jugendarbeit und Jungschar prägten neben den Predigtdiensten meinen Alltag. Ein Referent für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im gesamten Bereich Frankfurt Stadt unterstützte und motivierte Mitarbeitende in der Begegnung mit den Kindern vor allem am Merianplatz.
Schon bald überlegten wir in der monatlichen Runde der Kollegen wie die Zukunft der Frankfurter Gemeinden aussehen kann. So begannen offizielle Gespräche in den Gemeinden und Bezirken. Nach einem längeren Prozess, fanden wir gemeinsam eine neue Struktur für den Bereich Frankfurt und Umgebung. Der neue Bezirk Frankfurt Innenstadt fand sich zusammen aus den Gemeinden Ebenezer, Erlöser, Zion und Mühlberg. Die Zionskirche bekam einen neuen Namen (Christuskirche), so dass sich alle mit Veränderungen, Herausforderungen und Chancen auseinandersetzten. Albrecht Els und ich ergänzten uns in den gemeindlichen Aufgaben. Mit Mut und Kraft, aber auch mit Abschiedsschmerzen waren wir als Gemeinde miteinander auf dem Weg unseren Glauben zu leben und für die Umgebung sichtbar zu machen. Die Vielfalt der Menschen, die sich in der Christuskirche zuhause fühlten, wurde zur Bereicherung. Neben den Umbauarbeiten an und in der Christuskirche, suchten wir auch inhaltlich nach Aufgaben, die uns von Gott an diesem Ort vor die Füße gelegt wurden. Der Mittagstisch für alle ist daraus hervorgegangen.
Die Mühlberggemeinde, vor allem die Schwesternschaft, trug den gesamten Prozess im Gebet und im Wissen, dass Gottes Liebe in die Welt getragen werden will. Die Schwestern selbst erfuhren, wie es ist alt, betagt und auf Hilfe angewiesen zu sein. So feierte der Bezirk Frankfurt Innenstadt die Sommerfeste alle bei den Schwestern in der Mühlberggemeinde, nicht nur wegen des schönen Parks, sondern um Gemeinschaft mit all jenen zu haben, die das Haus kaum mehr verlassen können. 
Für mich persönlich waren diese Jahre bereichernd und herausfordernd zugleich in meiner Entwicklung, auch der meines Glaubens. Ich möchte allen Danken, die mich in dieser Zeit begleitet, getragen und unterstützt haben.

Ingeborg Dorn

Der Gottesdienst mit Ingeborg Dorn fand am 03. August 2014 statt:

 

 

Evangelisch-methodistische Kirche - Christuskirche,  Merianplatz 13,  60316 Frankfurt