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Besondere Veranstaltung 2003
Konferenz-Jugendtreffen 2003 in Eppingen

 

"Blind Date"
Das Konferenz-Jugendtreffen fand vom 24. - 26.10.2003 statt.

Blind Date mit etwa 270 Jugendlichen

Der diesjährige Konferenzjugendtag in Eppingen stand unter dem Motto "Blind Date", quasi ein Treffen mit einem Unbekannten.
Wir drei, Jaqueline, Rebekka und ich waren sehr gespannt, was da von Freitag bis Sonntag auf uns zukommt.

Freitag Abend: Ein kurzer Ausschnitt des Films "e-Mail für Dich" wurde eingespielt, es gab viel gute Musik mit der Norddeutschen Gruppe "Lautstark" und dann ein Bühnenstück zum Thema Jakob, der damals auch ein "blind date" mit Gott am Fluss Jabbok hatte. Das Stück und besonders die beiden Akteure, Karin und Siggi, regten so zum Nachdenken an, dass man trotz 300 Personen im Saal zeitweise eine Stecknadel fallen hören konnte. Einfach klasse. Nach dem Abschlussgebet wurde jedem selbst überlassen, was er mit dem "angebrochenen" Abend noch anfangen würde.

Denn ab 22:00 Uhr konnte man sich in einem der Nachtcafés zu einem gemütlichen Beisammensein treffen.

 

Zur Auswahl standen:

"Nette's Café", in dem heiße Getränke serviert wurden.

Die "Lounge", ein durch Folien künstlich erstellter Raum in der Aula, mit Bar (antialkoholische Getränke) und Musik aus den 80er Jahren und zum chillen.

Die "Tiki-Wai-Kiki-Bar", die im benachbarten Hallenbad eingerichtet wurde. Das war für viele schon ein Erlebnis, nach 22:00 Uhr ins Hallenbad zu gehen und dort auch noch Cocktails schlürfen zu können.

Als viertes gab's dann noch das "Irish Pub" im Großzelt, in dem auch Bier (u.a. echtes Guinness) an über 16-jährige ausgeschänkt wurde.

Der Samstag Vormittag stand unter dem Motto "first steps". Wie geht es nach dem ersten "blind date" mit Gott weiter. Dazu wurden dann verschiedene Bibelarbeiten angeboten.

Am Nachmittag dann Action. Zur Auswahl standen Workshops mit Tanzen oder Chor oder

der "flash-mob": Die Beteiligten wurden in Eppingen an verschiedene Punkte geschickt und mussten dort Aktionen erledigen, wie z.B. an einem Supermarkt Einkaufswagen über dem Parkplatz schieben. Das brachte schon die eine oder andere "Aufmerksamkeit" der Eppinger Bürger.

Am späten Nachmittag dann das Wettrennen im Hallenbad: Eine Strecke kraulen, der Partner dann mit Schaumstoffstangen zurück "laufen". Natürlich alles im Wasser. Eine echte Gaudi.

Samstag Abend war zunächst wieder viel Musik angesagt. Danach gab es die Uraufführung der Tanzgruppe, die am Nachmittag im Tanzworkshop unter Leitung von Stefanie einen Tanz eingeübt hatten. Es war eigentlich nicht geplant, doch die Beteiligten waren nachmittags von diesem Workshop so begeistert, dass sie das Einstudierte unbedingt aufführen wollten. Und sie hatten ihre Sache super gemacht. Es gab riesigen Applaus und sogar Zugabe wurde gefordert. Großen Respekt vor diesen Jugendlichen, die so spontan ins Rampenlicht gerückt sind.

Doch dann kam das große Ereignis: Der Versuch, einen Weltrekord für das Guinness-Buch aufzustellen, nämlich die längste menschliche Schubkarrenschlange der Welt. Nachdem die Teilnehmer, etwa 230 Jugendliche, nach Größe gruppiert und in Reihen aufgeteilt waren, begannen die Proben. Die Aufgabe war, dass alle auf den Händen stehen mussten, wobei die Füße auf dem Rücken des Hintermanns lagen. War das geschafft, wurde von 10 rückwärts auf 0 gezählt.

Dann ging's los. Offiziell hatten wir drei Versuche. Der erste Versuch scheiterte schon bald, da im ersten Drittel die "Schlange" zusammenbrach. Im zweiten Versuch schafften wir's dann, bis zum Ende des Countdowns zu stehen, mussten aber dann erfahren, dass nun im letzten Abschnitt die "Schlange" krachte.

Die Verantwortlichen von uns und die beiden Juroren berieten sich und kamen zu dem Entschluss, dass wir den Rekord geschafft haben, da mehr als zwei Drittel der Schlange, also mehr als 180 Personen, zusammenhängend war. Na also, der Jubel war riesig!!! Nun warten wir, dass der Rekord im nächsten Guinness-Buch eingetragen wird.

Nach dieser Leistung hatten wir uns dann einen kühlen Schluck in einem der Nachtcafés verdient.

Am Sonntag war dann der Abschlussgottesdienst. Auch wieder mit viel Musik. Die Atmosphäre war echt stark, alle sangen mit, tanzten teilweise und waren voller Freude dabei. Dann gab es ein kleines Bühnenstück über ein "Jesus-Comic". In der Nacht wachte die Darstellerin Melanie in der Vergangenheit auf und begegnete echten Jüngern von Jesus. Ein voller Kulturschock: "Hey, sind das da etwa richtige Jesuslatschen"?

Einfach eine super Darstellung.

Da jedes "blind date" ja auch mit einer festen Verabredung endet, hatten wir alle die Möglichkeit, diese Verabredung mit Gott festzuhalten. Dazu konnten wir auf einem langen Papierstreifen einen Fußabdruck zeichnen. Der Papierstreifen wurde danach an der Wand aufgehängt.

Nach einigen Liedern und einem Abschlussgebet war dann das diesjährige Konferenzjugendtreffen beendet.

Alle fanden es schade und waren traurig. Ich fand das Wochenende auch sehr bewegend und freue mich auf das nächste mal.

Liebe Grüße, Dops

Nachdem ich versucht habe, das Wochenende recht ausführlich wiederzugeben, möchte ich nun auch die Eindrücke der beiden Mädels aus unserem Jugendkreis, Rebekka und Jaqueline, nicht vorenthalten:

Dieses Wochenende war ganz anders als ich dachte. Ich dachte, es wird langweilig und ich lerne niemand kennen. So schnell kann man sich täuschen. Anfangs fand ich es nicht wirklich prickelnd, denn ich war müde und erschöpft von der Fahrt. Na ja, mehr kann ich vom ersten Tag nicht berichten. Der zweite Tag fing besser an, wir bekamen das Programm zum Tag erklärt. Ich entschied mich, mittags Tanzen zu gehen, es war cool. Und gleich abends durften die, die Lust hatten, den Tanz vortanzen. War richtig cool!! Danach noch der Guinnessrekord, einfach super. Na ja, zum Essen, es war nicht das Beste, aber ok ich meine, wenn man für über 300 Leute kocht, war das echt gut!!! Abends gab's solche Veranstaltungen, wo wir hin konnten, war cool! Als es Sonntags nach Hause ging, war ich traurig, denn im Nachhinein wurde mir klar, dass das Wochenende echt geil war und ich nette Leute kennen gelernt hatte, die ich vielleicht nie wieder sehe, was ich echt schade finde. Na ja, das war's. Ich hoffe man hat jetzt einen kleinen Einblick bekommen, wie ich das Wochenende empfunden habe.

Made by Rebekka

 

Blind Date in Eppingen. Erst fand ich das Treffen langweilig und das Essen schmeckte nicht so gut, am Besten schmeckten mir die Würstchen. Aber die Leute (die Köche) dort haben ja auch für 300 Leute gekocht. Am Samstag, das war der schönste Tag für mich! Es gab Flash mobbing, das heißt etwas Verrücktes machen und wieder gehen. Wer da keine Lust mehr drauf hatte konnte Volleyball, Fußball, Schwimmen oder Basketball spielen. Man konnte auch Tanzen, da bin ich dann mit Rebekka hingegangen. Am Abend haben wir den Tanz mit Stefanie vor allen Leuten vorgetanzt. Das war echt super. Danach gab es ein Guinness–Buch Rekordversuch. Wir haben die längste menschliche Schubkarrenschlange versucht. Natürlich haben wir es geschafft. Wir mussten 10 sek. auf unseren Händen stehen. Wir haben nette Veranstalter kennen gelernt, mit denen stehen wir immer noch in Kontakt. Ich fand es dort richtig gut. Ich fand es echt gut, dass wir dort sein durften. Die drei Tage waren echt zu kurz.

Gruß Jaqueline

 

Evangelisch-methodistische Kirche - Christuskirche,  Merianplatz 13,  60316 Frankfurt